Die Ursprünge unseres rohen Pu-Erh-Kuchens: gereifter chinesischer Tee
Für alle, die die Freuden des berühmtesten Tees aus Yunnan neu entdecken möchten, bietet unser exzellenter roher Pu-Erh-Teekuchen einen köstlich sanften Einstieg in diese Teesorte. Ein klassischer Pu-Erh – erdig, moschusartig und mit Noten von feuchtem Holz und Traubenschalen – bietet auch Kennern eine tiefe, gereifte Komplexität, und diese Charge aus dem Jahr 2021 bildet da keine Ausnahme.
Dieser luxuriöse chinesische Tee wird aus braun-orangefarbenen Blättern hergestellt, die zu einem authentischen Pu-Erh-Kuchen gepresst werden. Sein Aufguss hat eine tief bernsteinfarbene Farbe, die auf seine Reife hindeutet. Als „roher“ Pu-Erh-Tee, auch „Sheng“-Tee genannt, werden seine Blätter gelagert und reifen auf natürliche Weise, manchmal über Jahrzehnte. Dabei werden Oxidation und Fermentation durch externe Bakterien und Pilze ausgelöst, nicht durch enzymatische Veränderungen in den Blättern selbst.
Durch die langsame mikrobielle Fermentation entwickeln rohe Pu-Erh-Tees wie dieser ein reichhaltiges Aroma und einen milden Geschmack, die sie zu den begehrtesten Teesorten Chinas machen. Als fermentiertes Produkt kann Pu-Erh-Tee unter anderem die Darmflora mit nützlichen Bakterien anreichern und so die Verdauung fördern. Daher empfiehlt es sich, diesen Tee etwa eine Stunde nach dem Essen zu trinken.
Was ist Pu-Erh-Teekuchen?
Pu-Erh-Tee wird zwar manchmal als loser Tee angeboten, häufiger jedoch in Kuchenform. Diese Form erinnert an Zeiten, als die Teeblätter gepresst und auf Pferden, Maultieren und Kamelen durch das chinesische Kaiserreich transportiert wurden. Pu-Erh-Tee erfreute sich erstmals in der Tang-Dynastie (618–907) großer Beliebtheit. Damals wurden die Teeblätter für den einfachen Transport in Bambuskörbe verschiedener Formen sortiert. Diese Formen sind bis heute erhalten geblieben und werden hauptsächlich zur Präsentation und Reifung verwendet. Die scheibenförmige Bing Cha („Kuchentee“) ist die gängigste Variante. Weitere Formen sind Jin Cha („Dichter Tee“), bei dem die Blätter zu einer Pilzform gepresst werden, und Fang Cha („Quadratischer Tee“), der ziegelsteinförmig ist. Man findet Pu-Erh-Tee auch in den unterschiedlichsten Formen, von Bambusröhrchen („Zhu Tong Cha“) bis hin zu Orangen („Ju Pu Cha“).
Alternativen zu rohem Pu-Erh-Kuchen
Nachdem Sie diesen Sheng Pu-erh probiert haben, möchten Sie sicher auch die andere Pu-erh-„Persönlichkeit“ kennenlernen – den Shu-„gereiften“ Stil – und es gibt keinen besseren Tee zum Vergleich als unseren gereiften gekochten Pu-erh-Kuchen, der einen authentischen, erdig schmeckenden Yunnan-Tee bietet, der im Behälter weiter reifen kann.
Unser aus Rosenholz und Messing gefertigter Pu-Erh-Teestecher ist ein unverzichtbares Werkzeug, um Ihren Pu-Erh-Teekuchen zu öffnen. Für ein besonders authentisches Brühergebnis empfehlen wir Ihnen außerdem die Verwendung einer Gaiwan aus unserem Teezubehör-Shop. Entdecken Sie weitere chinesische Teespezialitäten, von Jasmin-Drachenperlen bis Lapsang Souchong, in unserem Tee-Shop.